



Mal ehrlich: Wer hat nach Feierabend noch Lust, sich um die eigene Internetseite zu kümmern? Die meisten Dachdecker Homepages, die wir uns ansehen, sind vor sechs oder acht Jahren entstanden und seitdem nicht mehr angefasst worden. Telefonnummer aktuell, Bilder vom alten Werkstattwagen, fertig.
Das war lange genug. Heute läuft die erste Phase fast jeder Anfrage online ab. Ein Hauseigentümer mit feuchten Stellen unter dem Dach googelt, bevor er irgendwo anruft. Wenn Ihre Seite auf dem Smartphone bricht, langsam lädt oder unklar bleibt, was Sie eigentlich machen, ist er beim nächsten Treffer. Der nächste Treffer ist die Konkurrenz.
Bei Sturm wird es noch deutlicher. In den Stunden nach einem Unwetter steigen die Suchen nach "Dachdecker Notdienst" und "Sturmschaden Dach" sprunghaft an. Wer dann nicht in den ersten Treffern auftaucht, verliert die kurzfristigen, gut bezahlten Aufträge an Mitbewerber, die ihre Webseite ernst nehmen.
Und dann ist da noch die Mitarbeitersuche. Junge Gesellen und Azubis schauen sich Ihren Betrieb online an, bevor sie eine Bewerbung schreiben. Wenn die Seite aussieht, als hätte sie der Schwager 2017 zusammengeklickt, bewerben sie sich woanders. Das ist hart, aber so läuft es gerade.


















